Arquus unterstützt die DGA und die französische Armee bei der Entwicklung einer neuen französischen Selbstverteidigungskapazität gegen Drohnen.

Arquus arbeitet mit der französischen Rüstungsbehörde (DGA) und der Armee zusammen, um zur Entwicklung einer innovativen Drohnenabwehrkapazität (LAD) beizutragen, die auf Technologien basiert, die bereits in den Fahrzeugen des SCORPION-Programms zum Einsatz kommen. Dieser Ansatz ist eine Reaktion auf die rasante Entwicklung der Bedrohungen aus der Luft und die Notwendigkeit, den Streitkräften eine neue Fähigkeit zur Selbstverteidigung gegen Drohnen an die Hand zu geben.


Ein operativer Bedarf, der zur Priorität geworden ist

Der massive Einsatz von Drohnen in Einsatzgebieten erfordert neue, schnelle und flexible Antworten. Die Initiative HORNET Air Guard, die auf dem bereits bei den Fahrzeugen GRIFFON und SERVAL der französischen Armee im Einsatz befindlichen Geschützturm T1 basiert, fügt sich in diesen Kontext ein. Sie wurde vom Stabschef der Armee bei seiner Pressekonferenz im September letzten Jahres angesprochen und verdeutlicht den Willen der Streitkräfte, konkrete Lösungen auf der Grundlage bewährter Ausrüstung zu erforschen.

Diese Dynamik kennzeichnet eine kollektive Bewegung: Weg von traditionellen Ansätzen, hin zu pragmatischen Lösungen zugunsten der Nahkampfeinheiten.


Ein agiler und reaktiver Innovationsansatz

Seit etwa zehn Jahren hat sich die DGA dafür entschieden, einen nationalen Turmhersteller aufzubauen, der Arquus anvertraut wurde und nun durch die HORNET-Familie verkörpert wird. Diese im Laufe der Zeit erworbene technische Kompetenz ermöglicht es heute, schneller innovativ zu sein, indem bereits bewährte Bausteine angepasst werden.

Der LAD-Ansatz stützt sich auf diese souveräne industrielle Basis, um eine Lösung anzubieten, die in der Lage ist:
eine Drohne zu erkennen,
und dann zu seiner Neutralisierung beitragen,
Dabei wird eine Architektur beibehalten, die bereits weitgehend in den Streitkräften eingesetzt wird.

Durch diese Entscheidung muss kein völlig neues, zeitaufwändigeres und kostspieligeres System entwickelt werden, und es können Kapazitäten in einem kontrollierten Rahmen schnell getestet werden.

                                                            Horne-Turm Luftwache

Ein neuartiges Arbeitsformat zur Beschleunigung von Innovationen

Der von der DGA eingeleitete Ansatz erfolgt in Form eines Experiments, das im Rahmen eines laufenden Programms durchgeführt wird. Es handelt sich um einen innovativen Ansatz: Das Potenzial einer Kapazität wird anhand eines von Arquus bereitgestellten ersten Demonstrators gemessen und anschließend werden die Testkits nach nur wenigen Monaten in den Einheiten bewertet.

Alle Akteure – DGA, Streitkräfte und Industrie – verfolgen ein gemeinsames Ziel: Im Frühjahr 2026 soll eine neue Selbstverteidigungskapazität gegen Drohnen getestet werden, die mit den operativen Planungen der Armee im Einklang steht, um so schnell wie möglich mit der Umsetzung beginnen zu können.

Dieses Kooperationsmodell veranschaulicht, wie Innovationen beschleunigt werden können, wenn sie auf industrieller Kompetenz im Bereich der technologischen Bausteine basieren.

Für die DGA ist dieser Ansatz ein Beispiel für ein innovatives Arbeitsformat. Für Arquus bestätigt er die Relevanz seiner Investitionen in den Bereich der Turmgeschütze und sein Engagement, die Armee bei ihren Kapazitätsprioritäten zu unterstützen.

 

ÜBER ARQUUS
Arquus ist ein französisches Verteidigungsunternehmen, Experte für geschützte Mobilität und europäischer Marktführer in der Entwicklung, Produktion und Wartung von gepanzerten Fahrzeugen, das seit Juli 2024 zum Industriekonzern John Cockerill gehört. Diese strategische Konsolidierung eröffnet neue technologische, industrielle und kommerzielle Perspektiven und ergänzt gleichzeitig das Produktangebot von John Cockerill Défense. Als langjähriger Partner der französischen Streitkräfte, der 90 %-Radfahrzeuge für die Armee entwickelt und produziert hat, trägt Arquus aktiv zur Entwicklung der Streitkräfte im Rahmen des SCORPION-Programms bei und stellt dabei die Sicherheit der Soldaten in den Mittelpunkt seiner Forschung. Als Entwickler langlebiger Panzerfahrzeuge steht Arquus hinter ikonischen Fahrzeugen wie dem SHERPA, dem VAB, dem BASTION oder dem VLRA. Mit einer Flotte von fast 30.000 Fahrzeugen, die auf fünf Kontinenten im Einsatz sind, von denen 22.000 direkt von seinen Teams betreut werden, hat sich Arquus verpflichtet, zuverlässige und leistungsstarke Verteidigungslösungen zu liefern, die den strategischen Herausforderungen von heute und morgen gerecht werden. Arquus entwickelt autonome Militärplattformen, die für alle Einsatzgebiete geeignet sind, und schafft maßgeschneiderte Lösungen, indem es täglich die Bedürfnisse der Landstreitkräfte antizipiert. Arquus ist auch Integrator und Entwickler von Systemen durch seinen Geschäftsbereich HORNET, der die ferngesteuerten Geschütztürme des SCORPION-Programms herstellt. Mit einem Sicherheits- und Verteidigungssortiment, das von schweren Panzerfahrzeugen bis zu ferngesteuerten Robotern reicht, entwickelt Arquus maßgeschneiderte Lösungen für die Zukunft der Landverteidigung.

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